Werbung
Unter Schwimmen versteht man die Fortbewegung im Wasser mit Hilfe von Arm- und Beinbewegungen. Schwimmen wird gewöhnlich als Sport oder Freizeitbetätigung betrieben.
Im Gegensatz zu Tieren, deren Vorwärtsbewegung im Wasser dem Laufen ähnelt, haben Menschen verschiedene Schwimmstile und Körperbewegungen entwickelt, mit denen sie im Wasser schnell vorankommen.
Diese Stile bilden die Grundlage des Wettkampfschwimmens als Sport.

Mittels Hilfsgegenständen, z. B. Handpaddles oder Kurz.- bzw. Langflossen, können Kraftaufwand und Wasserlage deutlich innerhalb bestimmter Übungen verändert werden.
Paddles ermöglichen ein besseres Wassergefühl bezüglich Zug- und Druckphase eines Armzuges. Flossen vermitteln ein besseres Bewegungsgefühl für den Beinschlag beim Kraulschwimmen und Rückenschwimmen.
Im Wettkampf sind sie nicht erlaubt. Mit Hilfe von Schwimmbrettern können die Bein- und mit Pull Buoys die Armmuskulatur separat trainiert werden.


Kopfhaare werden unter einer Badekappe verborgen, die im Wettkampfbereich aus Latex oder Silikon bestehen.
Die glatte Oberfläche dieser Materialien hat relativ gute Strömungseigenschaften.
Eine moderne Alternative stellen mit Kunststoff bedampfte Stoffkappen dar.


Wesentlich für hohe Geschwindigkeiten im Schwimmsport ist ein optimales Gleiten.
Lange Zeit waren textile Stoffe in den Gleiteigenschaften der menschlichen Haut unterlegen, sodass besonders kurz geschnittene Bekleidung bevorzugt wurde. Eine Rasur der Körperbehaarung wurde und wird zusätzlich eingesetzt.


In seiner Grundform wird der Schwimmsport als Wettkampf mehrerer Teilnehmer gegeneinander um die Bewältigung einer vorgegebenen Schwimmstrecke in kürzestmöglicher Zeit ausgetragen, oder auch ohne Zeitdruck zur Verbesserung der eigenen Schwimmtechnik.

Schwimmen gehört seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit (1896 in Athen) zum olympischen Programm





* inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten